Gmoa-Blattlschmeißn

Rothausgruppe siegt im Schnoatsenger Gmoaturnier

Im Finale gegen die Holzmacher – Über 60 Plattlschmeißer beim Jubiläum

Schnaitsee (ju) Da wo ansonsten die Fußbälle durch den Strafraum fliegen, segelten am Wochenende die Hufeisen über den Schnaitseer Ausweichsportplatz. Bei perfekten Bedingungen kämpften 16 Plattlschmeißer-Teams u m den Sieg beim „Schnoatseer Gmoaturnier“. Mancghe noch etwas ungeübte Schmeißer ließen sich wohl von der Idylle mit dem Schnaitseer 5-Seen-Land im Vordergrund und der Alpenkette rund um die Kampenwand im Hintergrund etwas ablenken und trafen mit ihren Hufeisen nicht so gut zur Holzdaube und ins Ziel, wie sie eigentlich wollten. Die Sportler und Zuschauer waren bestens vom TSV mit Stärkungen in Form von Getränken und Wurstsemmeln versorgt.

In der ersten Gruppe belegten die „Bimbos“ mit Richard Wenzl, Bernhard Lamprecht, Christian Qestner und Reinhard Reichgruber den ersten Platz vor den Kirmaiers mit Alban, Hans, Edwin und Alban Kirmaier junior. In der zweiten Gruppe siegte die nach einer Schwarzwaldbrauerei benannte Rothaus-Gruppe mit dem Schwarzwaldoberbayern Ingo Löffelmann, Günter Schreiner, Manne Edlmann, Peter und Hans Lamprecht, sowie Kapitän Dr. Hubert Moser vor den Holzmachern mit Sepp Utz, Sepp Oberleitner, Andreas Pichler, Martin Wagenbauer und Manne Pauli. Die Sieger der zweiten Gruppe setzten sich auch in den Halbfinals durch und bestritten das Finale. Hier waren die Braueristen klar mit 11:6 die Sieger und holten den 1100-Jahr-Gmoa-Titel. Den dritten Platz belegten die Bimbos vor den Kirmaiers. Auf den weiteren Plätzen folgten Ansigl II, Ritter Siegis Gefolge mit Bürgermeister Thomas Schmidinger, Ü80-Heimatverein, Rapsöl, Ansigl I, Jung-Alt-Ganzalt, Männerverein, Black Brothers, Theater, Fritz-Edlmann, HGG und Leinöl.Bei der Siegerehrung im TSV-Festzelt feierten Sieger und Platzierte gemeinsam nach der Schnoatseer Gmoa-Meisterschaft anlässlich des 1100en Geburtstag Schnaitsees.

Bericht und Fotos von Josef Unterforsthuber

Viele Zuschauer feuerten viele Plattlschmeißer an, die sich redlich abmühten ihr Hufeisen nah zur Daube zu werfen.


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